Graubünden

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In den Weinbergen Graubündens gedeihen 42 Rebsorten

In den Weinbergen Graubündens gedeihen über 45 Rebsorten, aus denen die Winzer und Winzerinnen Jahr für Jahr verschiedene Weine keltern, die mittlerweile zur Schweizer Spitzenklasse gehören. Das Weinbau-Gebiet in der deutschen Schweiz weist nur eine kleine Rebfläche von knapp über 400 ha auf (ohne Misox). Es liegt unter anderen in der Nachbarschaft zu Österreich/Vorarlberg, der Lombardei/Italien und des Kantons Tessin. Rund 32 ha Rebfläche im politisch zu Graubünden gehörenden Misoxtal (Mesolcina) zählen zum Weinbaugebiet Tessin.
Viel Gefühl im Umgang mit der Natur, hohe Traubenqualität aus klein gehaltenen Ernteerträgen, ergänzt durch eine sinnvolle Kombination von Hightech und traditioneller Kelterung, bringen erstklassige Weine hervor, die nicht nur überzeugend munden, sondern durch ihre Naturbelassenheit und der säurearmen Struktur, äusserst bekömmlich sind. Die Produkte der Bündner Winzer sind begehrt. Es ist nicht einfach einen "Eichholz", "Davaz", "Gantenbein" oder "Studach" zu ergattern.
Die Dichte an Kelterungsbetrieben in der Bündner Herrschaft ist einzigartig. Auf einer Distanz von wenigen Kilometern stehen über 60 Gebäude, in denen Trauben zu Wein werden.